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Schwarzes Dreieck: Neues Symbol auf Beipackzetteln bestimmter Medikamente Schwarzes Dreieck: Neues Symbol auf Beipackzetteln bestimmter Medikamente

Ab September werden EU-weit bestimmte Medikamente mit einem auf der Spitze stehenden schwarzen Dreieck gekennzeichnet. Das Symbol, das gut sichtbar auf den Beipackzettel gedruckt wird, soll helfen, Medikamente zu erkennen, die einer zusätzlichen Überwachung unterliegen. Außerdem soll es dazu beitragen, dass Patienten und Gesundheitspersonal Nebenwirkungen dieser Medikamente melden. Das schwarze Dreieck wird ab Herbst verwendet, um folgende Arzneimittel zu kennzeichnen, die einer zusätzlichen Überwachung unterliegen:

  • Alle nach dem 1. Januar 2011 zugelassenen Medikamente, die einen neuen Wirkstoff enthalten.
  • Nach dem 1. Januar 2011 zugelassene biologische Arzneimittel wie Impfstoffe oder aus Plasma gewonnene Arzneimittel.
  • Mittel, für die nach der Zulassung weitere Daten erforderlich sind oder deren Zulassung bestimmten Bedingungen oder Beschränkungen in Bezug auf ihre sichere und wirksame Anwendung unterliegt.


Im Beipackzettel werden die Patienten sowie das Personal in Gesundheitsberufen aufgefordert, unerwartete Nebenwirkungen den nationalen Behörden mitzuteilen. Die Sicherheit eines in der EU zugelassenen und in Verkehr gebrachten Medikaments wird während seiner gesamten Lebensdauer überwacht. So soll gewährleistet werden, dass das Mittel rasch vom Markt genommen werden kann, wenn Nebenwirkungen auftreten, die unter normalen Verwendungsbedingungen ein unannehmbares Risiko darstellen. Die Einführung des schwarzen Dreiecks soll dazu beitragen, mehr und bessere Informationen über mögliche Nebenwirkungen eines Medikaments zu bekommen, die dann gründlich analysiert werden können, betonte Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik.


Mehr Informationen unter: Patientensicherheit: Neues Symbol auf Beipackzetteln bestimmter Medikamente
2013-04-07 13:17

Alles was Sie über Arzneimittel wissen sollten Alles was Sie über Arzneimittel wissen sollten

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2013-03-27 10:00

Generika: Ist billiger denn auch schlechter? Generika: Ist billiger denn auch schlechter?

Generika sind wirkstoffgleiche Kopien von Originalmedikamenten und für die medizinische Versorgung und für die Funktionsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherungen von immenser Wichtigkeit. Nach den USA und Japan ist Deutschland das Land mit dem größten Generika-Anteil auf dem Arzneimittelmarkt. Mehr als die Hälfte aller verschriebenen Medikamente sind heute Generika. Vor zehn Jahren waren es lediglich rund 30 Prozent. Im Jahr 2007 konnten im deutschen Gesundheitswesen durch Verordnungen von Generika über 6,5 Milliarden Euro eingespart werden. Aktuell werden in rund vier von fünf Fällen Generika verordnet – vorausgesetzt, dass es eine wirkstoffgleiche Alternative gibt. Nach Einführung eines neuen Medikaments auf dem Markt ist dessen Wirkstoff in der Regel etwa zehn Jahre lang patentgeschützt und der Erstanbieter genießt vollkommene Exklusivität. Erst nach Ablauf dieser Frist darf ein Generikum auf den Markt kommen. Generika verfügen dabei über dieselbe Qualität und Wirksamkeit wie die Referenzpräparate. Dies muss jeder Generika-Hersteller nachweisen und zusätzlich durch die nationale oder europäische Zulassungsbehörde bestätigten lassen. Erst dann wird das Arzneimittel registriert. Die kostengünstigen Generika sind also keineswegs schlechter als das Original und eignen sich durchaus als Ersatz. Die Gründe für die Einsparungen im deutschen Gesundheitssystem ist ein permanenter finanzieller Engpass, der vor allem durch eine immer älter werdende Bevölkerung, aber gleichzeitig durch den kostspieligen medizinischer Fortschritt bedingt ist. Dennoch versucht die Politik, die Krankenkassenbeiträge stabil zu halten. Deshalb sind Ärzte dazu angehalten, beim Verschreiben von Arzneimitteln neben Qualität und Wirksamkeit auch auf den Preis zu achten.

2011-08-12 11:57

Medikamente aus dem Internet Medikamente aus dem Internet

Ein Trend der scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist, ist der, Medikamente die bisher nur über die Apotheke erhältlich waren im Internet anzubieten. Sogenannte Versandapotheken schießen wie Pilze aus dem Boden und bieten ihre Ware sogar über Werbespots im Fernsehen an.

Dabei wird aber häufig übersehen dass der Service einer Apotheke nicht nur daraus besteht Arzneien zu liefern. Das dort tätige Fachpersonal verfügt über eine jahrelange Erfahrung mit den Produkten der pharmazeutischen Industrie und kann jeden Kunden umfassend beraten und über die möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen ausführlich informieren. Das ist ein Aspekt einer Onlineapotheke welcher gern verschwiegen wird.

Für jemand der keine Beratung möchte oder der auf diskreten Service Wert legt ist das ein Weg seine Arzneien günstig und schnell zu beziehen. Gerade wenn es um Produkte wie das berühmte Viagra® geht, wird der Kauf von Angesicht zu Angesicht gern vermieden. Da ist es weniger peinlich ein Bestellformular im Internet auszufüllen.

Gefährlich wird es allerdings dann wenn Medikamente die bei uns ein Rezept des Arztes erfordern, aus dem Ausland, ohne eine Verordnung bestellt werden können. Jeder Kunde sollte vorsichtig sein denn ohne einen Arzt zu konsultieren kann der Griff zu solchen Mitteln sehr gefährlich werden. Nur ein Facharzt kann abschätzen wie die Inhaltstoffe auf den Körper wirken und ob eventuell Allergien oder Kreuzwirkungen mit anderen Mitteln entstehen könnten.

Es scheint in der weiten Welt des World Wide Web nichts zu geben dass es nicht zu kaufen gibt, aber wenn es um die Gesundheit geht  ist es besser den Grundsatz „safety first“ zu befolgen und immer erst mit einem Arzt zu sprechen.

2011-07-01 20:54

Arzneimittelforschung heute Arzneimittelforschung heute

Lebensgefährliche und unheilbare Erkrankungen sind nach wie vor eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Neue, wirksame pharmazeutische Mittel zu entwickeln ist die große Herausforderung der modernen Arzneimittelforschung.

Während heute sehr systematisch in hochtechnologisierten Labors geforscht wird, war früher häufig der Zufall an den größten Entdeckungen beteiligt. Ein Beispiel dafür ist der schottische Bakteriologe Alexander Fleming, der 1928 das Penicillin „erfand“. In vergessenen Glasbehältern mit Bakterienkulturen hatte sich Schimmel gebildet. Fleming wollte die Behälter wegwerfen, doch dann fiel ihm ein schmaler Ring um den Schimmel herum auf. Dort wuchsen keine Bakterien. Aus Schimmelpilzen der Gattung Penicillium konnte der Wissenschaftler einige Zeit später einen antibakteriellen Wirkstoff isolieren: das so genannte Penicillin. Fleming erhielt dafür den Nobelpreis und rettete die Leben von Millionen von Menschen, die an Tuberkulose, Typhus, Blutvergiftung oder Scharlach erkrankt waren.

60 bis 70 Prozent aller Arzneimittelwirkstoffe werden aus Pflanzen gewonnen oder sind aus der Natur abgeleitet. Obwohl es für Krankheiten wie bestimmte Krebsarten, neurodegenerative Leiden (Alzheimer, Parkinson) oder Virusinfektionen (zum Beispiel AIDS) noch keine effektiven Therapien gibt, entdecken Forscher immer wieder neue vielversprechende Inhaltsstoffe. 1964 beispielsweise fanden Wissenschaftler aus den USA heraus, dass Pflanzenextrakte aus der pazifischen Eibe Krebszellen beeinflussen. Nach umfangreichen Studien erfolgte 1992 die Zulassung eines Medikaments namens Taxol zur Behandlung von Eierstockkrebs. Inzwischen wird Taxol ebenso bei bestimmten Formen und Stadien von Lungenkrebs und bei Brustkrebs verordnet.

Auch bakterielle Erreger sind noch immer teils hochgefährlich für uns. Viele Menschen haben aufgrund der unbedachten Anwendung von Antibiotika diesbezüglich Resistenzen entwickelt. Sogar auf das nur in Kliniken als „eiserne Reserve“ eingesetzte Antibiotikum Vancomycin sprechen immer weniger Patienten an. Besonders in Hinblick auf Pandemien ist diese Entwicklung besorgniserregend. Daher werden in diesem Bereich künftig Forschungsschwerpunkte liegen. Auch Ansätze aus der Volksmedizin und Naturheilkunde könnten zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

2011-06-05 13:33

Neuartiges Arzneimittel revolutioniert den Kampf gegen Leukämie Neuartiges Arzneimittel revolutioniert den Kampf gegen Leukämie

Auch wenn der gegenwärtige medizinische Fortschritt guten Gewissens als rasant bezeichnet werden kann, darf der Aufwand für die Forschung nach neuen Arzneimitteln nicht unterschätzt werden. Bis ein solches auf den Markt kommt, vergehen in der Regel Jahre. Zunächst muss eine Erkrankung über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet und dabei ein Target (Ansatzpunkt für ein Medikament) gefunden werden. Dann werden unterschiedliche Substanzen auf dieses Target angesetzt und deren Effekt abgewartet. Substanzen, die mit dem Target reagieren, werden weiter untersucht. Anschließend durchlaufen sie einen Optimierungs- und Testprozess, an dessen Ende im Idealfall ein wirksames und für Patienten gut verträgliches Arzneimittelprodukt steht.

Besonders bei schwer verlaufenden und tödlichen Erkrankungen wie Krebs oder Aids wird die Arzneimittelforschung zur fieberhaften Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Im Kampf gegen Krebs konnten im Laufe der letzten Jahre jedoch zahlreiche Durchbrüche verzeichnet werden. Einer von ihnen betrifft die Medikation bei chronischer myeloischer Leukämie (Blutkrebs). Bei dieser Erkrankung erzeugt ein fehlerhaftes Chromosom (Träger genetischer Informationen im Zellkern) ein bestimmtes Protein (Eiweiß). Dieses Protein sorgt für eine übermäßige Produktion weißer Blutkörperchen. Schweizer Wissenschaftler des Pharmazieunternehmens Novartis hatten bereits in den 90er Jahren einen Wirkstoff namens Imatinib gefunden, der in der Lage ist, das Protein zu unterdrücken. Das Team um Brian Druker und Jürg Zimmermann machte es sich zur Aufgabe, Imatinib weiterzuentwickeln, zu testen und zu verbessern.

Betroffene, die mit diesem Arzneimittel behandelt wurden und sich anschließend einer Knochenmarktransplantation unterzogen, hatten eine Heilungschance von 60 bis 80 Prozent. Bei 98 Prozent der behandelten Patienten verbesserten sich die Blutwerte dank Imatinib signifikant. Die auftretenden Nebenwirkungen waren überwiegend leicht beherrschbar.

Brian Druker und Jürg Zimmermann wurden vom Europäischen Patentamt für ihren Erfolg mit dem Ehrentitel „Erfinder des Jahres 2009“ in der Kategorie Industrie ausgezeichnet.

2011-06-05 13:33

Arzneimittel, Tabletten, Dragees, Präparate, Arznei, Arzneien, Medikamente, Heilmittel Arzneimittel, Tabletten, Dragees, Präparate, Arznei, Arzneien, Medikamente, Heilmittel

Bei den gängigen Arzneimitteln findet man verschieden Formen der Darreichung, je nach dem wo und wie das Mittel wirken soll.

Da wären zuerst die Tabletten und Dragees, sie sind die häufigste Form in der Medikamente verkauft werden. Sie bestehen aus Wirkstoffen die unter Beimischung von Hilfsstoffen in Form gepresst werden. Dann lösen sie sich entweder im Wasser oder in der Magenflüssigkeit schnell auf und gelangen so in den Blutkreislauf. Dragees sind zusätzlich noch mit einer Schicht umgeben damit der Kranke sie leichter schlucken kann. Ähnlich ist es bei den Retardtabletten, nur das diese sich nur langsam auflösen und so ihre Wirkstoffe erst nach und nach freigeben.

Eine weitere Form der Verabreichung von Medizin ist die Kapsel, bei ihr handelt es sich um einen Hohlkörper aus Gelatine. Diese löst sich erst im Magen auf und das bewirkt dass der Wirkstoff erst dort zur Gänze freigesetzt wird. Die Kapsel sollte nicht zerbissen werden sonst kann das Medikament nicht an der richtigen Stelle wirken.

Viele Präparate nimmt der Körper am besten in Form von Tropfen auf. Dabei wird der Wirkstoff in Wasser, Öl oder Alkohol gelöst, so kann die Dosis exakt abgemessen werden. Diese Heilmittel sind in Tropffläschchen erhältlich. Auf diesem Weg kann eine bitter schmeckende Arznei mit Hilfe von Zucker oder Tee eingenommen werden. Es gibt aber auch Tropfen die nicht dafür vorgesehen sind durch den Mund in den Körper zu gelangen. Wie zum Beispiel Augen und Ohrentropfen die direkt in das betroffene Organ eingebracht werden.

Wenn es um die Erkrankungen der Atemwege geht dann kommen auch oft die sogenannten Aerosole zum Einsatz, diese werden in speziellen Geräten vernebelt und der Betroffene kann sie so ganz leicht inhalieren.

Egal in welcher Form eine Arznei eingenommen wird, trägt sie durch die exakte Dosierung zu einer schnellen Besserung oder sogar Heilung bei.

2009-12-03 01:20

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