lokale Applikation

auf der Haut

Auf der Haut werden zum Beispiel Cremes, Salben oder Gele angewendet. Hauptsächlich also streichfähige Arzneiformen ( siehe unter der Rubrik „Arzneimittelformen“ ). Beim Eincremen von anderen, wie bei seinen Kinder o. ä., sollten möglichst immer Handschuhe verwendet werden, da man sich sonst immer mitbehandelt und so auch zum Beispiel Allergien riskiert. Hat man jedoch keine Handschuhe parat, sollte man sich danach zumindest gründlich die Hände waschen.

inhalativ

Die inhalative Applikationsart kommt durch das Einatmen von gasförmigen Arzneimitteln zustande. Zur Anwendung braucht man dazu Inhalationsgeräte, Dosieraerosole mit oder ohne Inhalierhilfen oder andere Dosiergeräte. Meistens wird diese Darreichung zur gezielten Therapie von Erkrankungen der Luftwege, wie zum Beispiel bei Bronchits oder Asthma, gewählt.

auf der Naseschleimhaut

Angewendet werden auf der Nasenschleimhaut sowohl Nasensprays als auch Nasentropfen. Dabei ist zu beachten, dass abschwellende Nasensprays oder tropfen bei Säuglingen schwere Nebenwirkungen hervorrufen können. Auch Erwachsene sollten diese nur kurzfristig anwenden ( höchstens eine Woche ), da bei diesem Mittel die Suchtgefahr äußerst hoch ist.

in den Gehörgang

In den Gehörgang werden ebenso Ohrentropfen oder auch Ohrensalbe verwendet. Hierbei sollte der Patient auf der Seite liegen, die Ohrentropfen einträufeln und danach einige Minuten so beharren, damit der Wirkstoff sein Wirkungsort findet und dort wirken kann. Dabei sollten keine Wattestäbchen als Hilfsmittel verwendet werden, da diese die Gehörgangshaut beschädigen und das Trommelfell sogar durchstoßen können.

in den Bindehautsack

Hier können entweder Augentropfen oder Augensalben ihre Anwendung finden. Man sollte darauf achten, dass bei der Verwendung von Augentropfen die Augentropfenflasche nicht die Wimpern berührt, da das Arzneimittel sonst mit Bakterien in Kontakt kommt.

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