Fest

Dragees

Dragees sind im Prinzip eine Art Tablette, die mit einem glatten Überzug versehen ist. Dieser besteht zum größten Teil aus Zucker und diversen Hilfsstoffen, was auch oft als negativ angesehen wird. Positiv jedoch ist, dass die Einnahme durch den Überzug erleichtert wird.

Kapsel

Eine Kapsel besteht aus einer verdaulichen Hülle, meistens aus Gelatine, die mit einem pulverförmigen, flüssigen Arzneistoff oder mit winzigen Kugeln gefüllt ist.
Sehr vorteilhaft ist, dass die Kapsel selbst den meist unangenehmen Geschmack verdeckt und den Wirkstoff zum Beispiel vor der Magensäure schützt. Negativ ist jedoch, dass Kapseln für Muslime nicht akzeptabel sind, da die Gelatine vom Schwein ist. Außerdem sehen es viele als negativ an, dass in so einer Kapsel relativ viele Zusatzstoffe stecken.

Pulver

Das Pulver ist eine feine, zermahlene Arzneiform, die sich in einem festen Zustand befindet. Ebenso kann das Pulver auch ein sehr feines Granulat sein, welches in Wasser gelöst wird. Nachteil ist die ungenaue Dosierbarkeit.

Retard Tabletten

Eine Retard Tablette ist speziell aufgebaut, so dass der Wirkstoff sehr langsam in das Blut aufgenommen wird und somit zum Vorteil ist, da sie eine längere Zeit, meistens über viele Stunden, wirkt. Zu den Nachteilen kann man aber zählen, dass der Wirkungseintritt dadurch verzögert ist und daher keine schnelle Symptombekämpfung erfolgen kann.

→ Enthält ein Arzneimittel nur einen Wirkstoff wird dieses Präparat Monopräparat genannt. Sind dagegen mehrere Wirkstoffe enthalten, so heißen sie Kombinationspräparate. Diese Kombinationen der Wirkstoffe sind so gewählt, dass sich deren Wirkung aufeinander ergänzen. Da die Anzahl der einzunehmenden Tabletten verringert wird, werden Kombinationspräparate wesentlich lieber eingenommen als mehrere Monopräparate. Allerdings sind auch mehrere Nebenwirkungen und Wechselwirkungen möglich. Es sind aber nicht alle Kombinationspräparate sinnvoll wie zum Beispiel die Kombination von Schmerzmittel und Coffein Dies erhöht die Suchtgefahr deutlich.

Tabletten

Die Tablette zählt zu der am häufigsten verwendeten Arzneimittelform. Wobei diese noch mal in Filmtablette und Brausetablette unterteilt wird. Der Wirkstoff und der Füllstoff, welcher in der Regel Milchzucker ist, werden zu einer Tablette zusammengepresst. Die Filmtablette hat, auch wie ein Dragee, einen glatten Überzug, der allerdings sehr dünn ist. Eine Brausetablette hat die Eigenschaft, dass diese mit Hilfe ihrer Zusatzstoffe zerfällt, wenn sie mit Wasser vermischt wird. Zu den positiven Eigenschaften zählt, dass immer dieselbe Menge an Wirkstoff in den Tabletten vorhanden ist und eingenommen wird. Filmtabletten sind durch ihre glatte Oberfläche leichter zu schlucken und Brausetabletten trinkbar, sodass eine zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme besteht. Allerdings ist es für manche Menschen schwierig Tabletten zu schlucken, weil diese oft zu groß sind.

Tee

Der Tee gehört zu den festen Arzneimitteln und wird aus getrockneten Pflanzenteilen hergestellt. Häufig ist der Arzneitee ein Granulat, welches eine grobkörnige lösliche Arzneizubereitung ist, die als eine schnelle und auch leichte Teezubereitung ausgegeben wird. Daneben ist dieser auch als Teebeutel vorhanden. Beide Variationen werden mit kochendem Wasser übergossen und einige Minuten ziehen gelassen. Ein Vorteil für dieses Produkt ist auf jeden Fall die gute Annahme der Patienten, die Naturheilmittel bevorzugen. Ein Nachteil wäre, dass es eine relativ umständliche Zubereitung ist und eine gewisse Abkühlungszeit notwendig ist, damit man den Tee trinken kann.

Zäpfchen

Die Zäpfchen, oder auch Suppositorien genannt, bestehen aus einem Hartfett, dass sich bei Körpertemperatur auflöst bzw. schmilzt, oder aus wasserlöslichen Stoffen. Sie sind zum Einführen in den Mastdarm = Rektum (rektale Anwendung) oder zum Einführen in die Scheide (zur vaginalen Anwendung) gedacht. Vorteilhaft ist, dass es so gut wie keine Magenprobleme gibt, da sie nicht geschluckt werden. Ebenso können diese auch gegeben werden, wenn der Patient nüchtern bleiben muss, wie zum Beispiel vor einer Operation. Auch ist diese Anwendung von Zäpfchen für den ein oder anderen Patienten sehr unangenehm.

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