Ältere Menschen und Arzneimittel

Die meisten älteren Menschen leiden unter mehreren Krankheiten und müssen daher auch viele Arzneimittel einnehmen. Es ist anzuraten, dass der Hausarzt darauf achtet, welche unterschiedlichen Arzneimittel der Patient einnimmt, eingeschlossen sind auch die, die von anderen Fachärzten verschrieben werden. Nur auf diese Art und Weise ist es möglich das Risiko von unerwünschten Wechselwirkungen so gering wie möglich zu halten. Auch müssen die Ärzte ebenso ein Blick auf den Arzneimittelverbrauch der einzelnen Präparate werfen, da gerade ältere Menschen, meistens leiden sie unter Alters – Demenz, sich die Medikamente in kurzen Abständen verschreiben lassen und zu Hause horten.

Da der Stoffwechsel von älteren Menschen langsamer von statten geht als von jüngeren, werden auch somit die Wirkstoffe langsamer vom Körper verarbeitet, abgebaut und ausgeschieden. Aus diesem Grund muss ab einem Alter von 65 Jahren die Dosierung der Medikamente immer wieder aufs neue und regelmäßig auf den Patienten abgestimmt werden. Bei gleich bleibenden Einnahmegewohnheiten kann es nämlich passieren, dass sich der Wirkstoff im Körper anreichert und zusätzlich zu neuen oder auch stärkeren Nebenwirkungen führen kann.

Gerade ältere Menschen greifen oft zu Beruhigungs- und Schlafmitteln. Damit ist besondere Vorsicht geboten, da diese bei einer zu hohen Dosierung zu häufigen Nebenwirkungen wie Gangunsicherheit führen kann. Dadurch ist die Gefahr von Stürzen und Knochenbrüchen sehr hoch. Auch hier ist ein Gespräch mit dem Arzt sehr sinnvoll um auch hier die Dosis erneut anzupassen. Tun Sie das allerdings niemals von alleine, da dies für Sie gefährlich werden könnte.

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