Glossar

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Medikament zur Schmerzausschaltung

Einsatz von Antibiotika zur Behandlung einer bakteriellen Infektion

Wirkstoff der Bakterien gezielt abtötet (bakteriozid) oder deren Vermehrung (bakteriostatisch) verhindert

Antikörper sind körpereigene Abwehrstoffe die bestimmte Merkmale an fremden Zellen (Krankheitserreger) erkennen können um sie für das Immunsystem zu markieren. Dies kann man sich zu Nutze machen um gezielt Antikörper medizinisch einzusetzen. ZB Herceptin in der Therapie von Brustkrebs

Entzündungshemmendes Arzneimittel

In Deutschland besteht für fast alle Arzneimittel eine Apothekenpflicht. Das bedeutet apothekenpflichtige Arzneimittel dürfen nur in Apotheken verkauft werden, damit die Sicherheit der Präparate gewährleistet werden kann.

Zusammenspiel von Wirkstoffen im menschlichen Körper bei gleichzeitiger Einnahme, Wirkung kann verstärkt oder abgeschwächt werden

BTM ist die Abkürzung für Betäubungsmittel wie zum Beispiel Morphin. Darunter fallen aber auch Aufputschmittel wie Methylphenidat. Betäubungsmittel dürfen ausschliesslich Ärzte verschreiben, die bei der Bundesopiumstelle registriert sind.

Substanzen die gezielt in die Vorgänge des Körpers eingreifen und zB in der Krebstherapie oder bei rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Es handelt sich um Proteine (Interferone, Antikörper, etc) die mittels tierischer oder pflanzlicher Organismen hergestellt werden

Eine gezielte medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen (Zytostatika) oder Infektionen (Antibiose). Heutzutage wird darunter jedoch fast immer die die Behandlung von Krebserkrankungen verstanden. Bei einer Chemotherapie kommen Stoffe zum Einsatz, die ihre schädigende Wirkung gezielt auf bestimmte krankheitsverursachende Zellen/Mikroorganismen ausüben und diese abtöten. Bei der zytostatischen Therapie werden gezielt sich schnell teilende Zellen abgetötet (Krebszellen)

Ein Wirkstoff allein macht noch kein Arzneimittel. Er muss noch zusammen mit geeigneten Hilfsstoffen richtig "verpackt" werden, zum Beispiel in Form von Tabletten, Kapseln oder Injektionslösungen. Diese werden Darreichungsformen genannt. Von der Art der Darreichung hängt es unter anderem ab, wie schnell und in welcher Dosis ein Wirkstoff am Zielort ankommt.

Unter Entzündung versteht man die Reaktion des Immunsystems auf jegliche Störung des Organismus (Verletzung, Infektion, Geschwür, etc). Gekennzeichnet ist eine Entzündung durch folgende Symptome: Schwellung, Rötung, Wärme, Schmerz und Funktionsverlust des Organs.

Hautrötung die bei Fingerdruck verblasst, bei Entzündung, Infektion, Allergie

Hautauschlag jeglicher Art (Papeln, Pusteln, Blasen) kann bei Allergie oder Infektionen auftreten oder bei rheumatischen Erkrankungen.

Wirkstoffgleiche Kopie eines bereits zugelassenen Medikaments dessen Patentschutz abgelaufen ist. Generika müssen in ihrer Wirkung dem Originalpräparat entsprechen (therapeutische Äquivalenz)

Zeit die der Körper benötigt um die Hälfte des Wirkstoffes abzubauen.

Bezeichnet das genaue Anwendungsgebiet, für das ein Arzneimittel zugelassen ist (zum Beispiel Bronchitis bei Kindern unter 12 Jahren, leichte bis starke Kopfschmerzen bei Erwachsenen).

Befall des Organismus mit Krankheitserregern (Viren, Bakterien, etc)

Die Verabreichung von Flüssigkeiten direkt in eine Vene (Blutgefäß das zum Herzen führt) und den darin gelösten Wirkstoffen.

Medikamente die mehrere Wirkstoffe enthalten. Diese Wirkstoffe können ähnliche oder unterschiedliche Wirkungen haben. Ziel von Kombinationspräparaten ist es eine verbesserte Wirkung oder eine Erweiterung des Wirkungsspektrums zu erzielen bzw. Nebenwirkungen zu vermindern

OTC steht für engl. over the counter, also über den Ladentisch hinweg. Der Apotheker darf diese (rezeptfreien) Präparate ohne ärztliches Rezept verkaufen.

Online-Apotheken (auch Internetapotheken oder Web-Apotheken) sind Apotheken, die Arzneimittel über das Internet verkaufen und direkt nach Hause liefern.

Dies ist das erste Medikament mit diesem Wirkprinzip. Es hat alle Zulassungsphasen (Präklinische Studien und Phasen I, II, III) durchlaufen und alle Tests bestanden. Für Originalmedikamente gilt ein Patentschutz von 20 Jahren (oft sind allerdings schon etwa zehn Jahre bis zur Zulassung verstrichen).

Ein Rezept ist ein schriftliches Formular, mit dem der Arzt den Apotheker beauftragt, seinem Patienten ein bestimmtes Medikament (oder auch mehrere) auszuhändigen. Verschreibungspflichtige Arzneimittel bekommt man nur nach Vorlage eines Rezeptes, rezeptfreie Medikamente sind auch ohne erhältlich.

Viele Medikamente darf der Apotheker auch ohne ärztliches Rezept verkaufen - mit anderen Worten "über den Ladentisch" (engl. over the counter), weshalb solche Arzneimittel auch OTC-Präparate genannt werden.

Rezeptpflichtige Arzneimittel darf der Apotheker nur gegen Vorlage eines ärztlichen Rezepts an den Kunden abgeben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Medikament zu verabreichen. Durch schlucken (per os), spritzen (in den Muskel = intramuskulär, unter die Haut = subcutan), Resorbtion (sublingual= unter die Zunge), venös (periphere Vene zB Unterarm, zentral= Cava Katheter), als Salbe/Gel auf die Haut/Schleimhaut oder als Nasenspray bzw Augentropfen

Verschreibungspflichtige Arzneimittel darf der Apotheker nur gegen Vorlage eines ärztlichen Rezepts an den Kunden abgeben.

Die Konzentration des Wirkstoffes im Blut die nötig ist um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Der Arzt muss die Dosierung und Verabreichung so wählen um möglichst den Wirkspiegel zu erreichen.