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Medikamente aus dem Internet
Ein Trend der scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist, ist der, Medikamente die bisher nur über die Apotheke erhältlich waren im Internet anzubieten. Sogenannte Versandapotheken schießen wie Pilze aus dem Boden und bieten ihre Ware sogar über Werbespots im Fernsehen an.
Dabei wird aber häufig übersehen dass der Service einer Apotheke nicht nur daraus besteht Arzneien zu liefern. Das dort tätige Fachpersonal verfügt über eine jahrelange Erfahrung mit den Produkten der pharmazeutischen Industrie und kann jeden Kunden umfassend beraten und über die möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen ausführlich informieren. Das ist ein Aspekt einer Versandapotheke welcher gern verschwiegen wird.
Für jemand der keine Beratung möchte oder der auf diskreten Service Wert legt ist das ein Weg seine Arzneien günstig und schnell zu beziehen. Gerade wenn es um Produkte wie das berühmte Viagra® geht, wird der Kauf von Angesicht zu Angesicht gern vermieden. Da ist es weniger peinlich ein Bestellformular im Internet auszufüllen.
Gefährlich wird es allerdings dann wenn Medikamente die bei uns ein Rezept des Arztes erfordern, aus dem Ausland, ohne eine Verordnung bestellt werden können. Jeder Kunde sollte vorsichtig sein denn ohne einen Arzt zu konsultieren kann der Griff zu solchen Mitteln sehr gefährlich werden. Nur ein Facharzt kann abschätzen wie die Inhaltstoffe auf den Körper wirken und ob eventuell Allergien oder Kreuzwirkungen mit anderen Mitteln entstehen könnten.
Es scheint in der weiten Welt des World Wide Web nichts zu geben dass es nicht zu kaufen gibt, aber wenn es um die Gesundheit geht ist es besser den Grundsatz „safety first“ zu befolgen und immer erst mit einem Arzt zu sprechen.
Letzte Änderung des Artikels: 2010-02-12 10:55
Autor: admin
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