Nachfrage nach homöopathischen Arzneimitteln steigt

Vor allem bei leichteren Beschwerden greifen immer mehr Menschen gerne zu homöopathischen Mitteln. Und so ist die Nachfrage nach homöopathischen Arzneimitteln in Apotheken in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Das sagen 90 Prozent von 200 befragten Apothekerinnen und Apothekern in öffentlichen Apotheken in einer vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) in Auftrag gegebenen repräsentativen homöopathische ArzneimittelUmfrage. Dieses Ergebnis sei ein Beleg für den auch „gefühlt“ hohen Stellenwert der Homöopathie in Deutschland, so Dr. Barbara Steinhoff, Leiterin der Abteilung Pflanzliche und Homöopathische Arzneimittel im BAH. Jede vierte Apotheke in Deutschland nennt Homöopathie als Schwerpunktthema. Dort fragen fast alle Kunden (94%) mehrmals täglich nach Homöopathika. Im Durchschnitt aller Apotheken liegt dieser Wert immerhin noch bei 70 Prozent. Der typische Apotheken-Kunde, der nach homöopathischen Arzneimitteln fragt, ist der Umfrage zufolge weiblich, jung und bereits Mutter. Die Umfrage zeigt auch, dass die Selbstmedikation bei leichteren Beschwerden durch die Patienten heute Realität ist. Apotheker empfehlen Homöopathika meist bei Erkältungen, Allergien und Insektenstichen. Aber auch bei Verletzungen, Kopfschmerzen/Migräne, Kinderkrankheiten, nervöser Unruhe und Schmerzen raten Apotheker ihren Kunden häufig zu homöopathischen Mitteln.

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