Reizdarm durch Nahrungsmittel? Neuer Test bringt Aufschluss

Die unterschiedlichsten Tests und Diäten haben Sie schon durchgeführt und noch immer quält Sie das Reizdarmsyndrom? Dann bringt Ihnen die konfokale Endomikroskopie vielleicht die lang ersehnte Lösung. Forscher der Universität Kiel haben dieses neuartige Testverfahren entwickelt und damit interessante Ergebnisse erzielt.

Lebensmittel unter Verdacht
Das Forscherteam um Dr. Annette Fritscher-Ravens untersuchte 36 Reizdarmpatienten, die annahmen, auf bestimmte Lebensmittel zu reagieren. Reizdarmbeschwerden setzten bei ihnen oft direkt nach einer Mahlzeit ein.

Gezielter Blick auf die Schleimhaut
Per Endoskop brachten die Forscher bei diesen Reizdarmpatienten Lösungen mit den vier am häufigsten unverträglichen Nahrungsmitteln auf die Zwölffingerdarmschleimhaut auf: Kuhmilch, Soja, Hefe und Weizen. Mithilfe eines Laserstrahls tasteten sie die Schleimhautoberfläche ab und ließen sich daraus ein Bild erstellen, das Zellen und Bakterien der Schleimhaut erkennbar machte. Der zusätzlich eingeleitete Farbstoff Fluoreszein verdeutlichte Schäden in der Gewebeoberfläche.

Passende Diät sorgt für Ruhe im Bauch
22 der Patienten zeigten Akutreaktionen auf mindestens eine der Nahrungsmittellösungen. 14 blieben ohne Auffälligkeiten. Die Patienten, die auf die Lebensmittel reagiert hatten, hielten sich im Anschluss an die Untersuchung an eine Diät, bei der sie auf die entsprechenden Stoffe verzichteten. Schon nach wenigen Wochen gingen ihre Beschwerden daraufhin zurück. Und noch ein Jahr nach dem Test blieb dieser Erfolg erhalten.

Tipp: Wirksame Hilfe bei Reizdarmbeschwerden – „Das Arzneimittel Symbioflor® 2 wirkt beruhigend auf den gereizten Darm. Es enthält natürliche Darmbakterien in Reinkultur und hoher Konzentration. Die Bakterien helfen, Defizite von Darmflora und Darmschleimhaut auszugleichen.“ Mehr dazu

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