Bauchweh einfach wegdrücken – mit Osteopathie gegen Reizdarm

Hätten Sie’s gewusst? Zum Osteopathen geht, wer Rückenschmerzen oder Migräne hat – oder aber das Reizdarmsyndrom. Denn mit ihren Griff- und Drucktechniken spüren Osteopathen nicht nur, wie weithin bekannt, Störpunkte auf, die für Kopfweh sorgen. Die „viszerale“ Osteopathie reicht bis tief in die Eingeweide hinein und kann hilfreich sein bei den unterschiedlichsten Magen-Darm-Beschwerden.

Empfindliches Miteinander
In der viszeralen Osteopathie geht man von dem Grundsatz aus, dass die inneren Organe des Menschen durch verschiedene Gewebestrukturen wie Bindegewebe und Faszien miteinander verbunden sind. Sie bewegen sich in einem eigenen Rhythmus (Motilität) und sie bewegen sich zueinander (Mobilität). Störungen dieser Motilität und Mobilität ertastet der Osteopath und behebt sie, soweit möglich, mit Grifftechniken und Fingerdruck.

© Kudryashka - Fotolia.comAusgleich und Anregung
Osteopathische Behandlungen sollen die Vitalität des jeweiligen Organs fördern, die Selbstheilungskräfte anregen und den Lymphabfluss. Außerdem wirken sie sich offenbar positiv auf die Durchblutung und den venösen Abfluss aus und damit auch auf Heilungsprozesse im Körper.

Zu den typischen Behandlungsindikationen einer viszeralen Osteopathie zählen:

  • Darmbeschwerden
  • Durchfall
  • Blähungen
  • unspezifische Beschwerden im gesamten Bauchraum
  • Verdauungsprobleme
  • Reflux

Wenn nötig, als Kombipaket
Heilpraktiker verknüpfen osteopathische Behandlungen des Reizdarms bei Bedarf mit weiteren Therapien. Beispielsweise mit Fußreflexzonenmassagen, um Stress entgegenzuwirken, der oft ein Auslöser oder Verstärker von Reizdarmbeschwerden ist. Häufig wird auch zu einer Sanierung des Verdauungstrakts geraten bzw. zum Aufbau einer gesunden Darmflora mit Probiotika.

Tipp: Wirksame Hilfe bei Reizdarmbeschwerden – „Das Arzneimittel Symbioflor® 2 wirkt beruhigend auf den gereizten Darm. Es enthält natürliche Darmbakterien in Reinkultur und hoher Konzentration. Die Bakterien helfen, Defizite von Darmflora und Darmschleimhaut auszugleichen.“ Mehr dazu

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