Was tun bei Reizdarm oder Reizmagen?

Reizdarm und Reizmagen sind zwei der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen. Beide Beschwerdebilder treten oft gemeinsam auf. Erfahren Sie hier, welche Arzneimittel dagegen helfen können. Vor einer medikamentösen Behandlung sollte allerdings immer ärztlich abgeklärt werden, ob es sich wirklich um einen Reizdarm oder Reizmagen handelt.

Welche Arzneimittel die Symptome von Reizdarm und Reizmagen lindern

Reizmagen und Reizdarm werden durch Stress häufig verschlimmert. Entspannungsübungen können in diesem Fall die Beschwerden lindern. Auch eine Ernährungsumstellung ist oft hilfreich. Pflanzliche Präparate mit Fenchel-, Anis-, Kümmel- oder Artischockenextrakten haben sich ebenfalls bewährt. Generell kann Wärme (Wärmflasche), viel trinken, langsames Essen und viel Bewegung beruhigend auf Reizdarm und Reizmagen wirken. Genügt dies nicht, ist eine Reihe von Medikamenten gut wirksam gegen die verschiedenen Symptome. Welche Arzneimittel individuell die richtigen sind, liegt an den auftretenden Beschwerden.

© stefania57Durchfall

Gegen Durchfall helfen chemische Mittel, die die Darmperistaltik verlangsamen (zum Beispiel Loperamid). Diese sollten aber nicht längerfristig eingenommen werden. Probiotika verändern die Darmflora und lindern Durchfall, indem sie die Ansiedlung nützlicher Darmbakterien unterstützen.

Verstopfung

Gegen Verstopfung helfen neben Bewegung und viel Flüssigkeit auch pflanzliche und chemische Abführmittel, die man aber nicht regelmäßig einnehmen sollte. Alternativ kann man Dörrpflaumen, Trockenfeigen oder ballaststoffreiche Samen wie Leinsamen oder Flohsamen verwenden.

Blähungen, Völlegefühl

Blähungen lindert man am einfachsten mit einem Mittel, das die Gasblasen im Darm löst und die Resorption der Gase ermöglicht (zum Beispiel Simethicon oder Dimethicon). Aber auch Fenchel-, Anis- oder Kümmeltee hilft oft gut gegen Blähungen und Völlegefühl. Meiden Sie blähende Lebensmittel wie Kohl oder Zwiebeln.

Magenschmerzen und Sodbrennen

Bei übersäuertem Magen und Sodbrennen helfen nicht nur säurehemmende Arzneimittel (Antazida), manchmal reichen auch einige Tropfen Pfefferminzöl. Alkohol, Nikotin, Kaffee und sehr fettige Speisen sollten gemieden werden.

Bauchschmerzen und Krämpfe

Krampfartige Bauchschmerzen, die sich nicht durch eine Wärmflasche oder Fencheltee lindern lassen, behandelt man am besten mit krampflösenden und schmerzlindernden Mitteln. Gegen starke Krämpfe und Schmerzen kann der Arzt rezeptpflichtige Arzneimittel verschreiben.

Tipp: Wirksame Hilfe bei Reizdarmbeschwerden – „Das Arzneimittel Symbioflor® 2 wirkt beruhigend auf den gereizten Darm. Es enthält natürliche Darmbakterien in Reinkultur und hoher Konzentration. Die Bakterien helfen, Defizite von Darmflora und Darmschleimhaut auszugleichen.“ Mehr dazu

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